Kinderhaus   Schatzkiste

Rechtliches


Die Einrichtung hat eine Betriebserlaubnis als „Haus für Kinder“ vom Landratsamt Rosenheim. Zudem erfüllt sie die Merkmale einer „Integrativen Kindertageseinrichtung“. Kooperationsverträge mit mehreren umliegenden Institutionen ermöglichen die fachdienstliche Betreuung, die für die Integration erforderlich ist.

 

Das Kinderhaus Schatzkiste ist natürlich an die umfangreichen gesetzlichen Rahmenbedingungen gebunden, die sich auch in der Konzeption und der pädagogischen Arbeit widerspiegeln:

·         das Bayrische Bildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) und seine Ausführungsverordnung

·         gesetzliche Rahmenbedingungen aus dem Kinder – und Jugendhilferecht (KJHG)

·         Bayrische Bildungs- und Erziehungsplan (BEP)

·         SGB VIII (unter anderem §45; § 22/22a; §1)

·         Arbeitsvertragsrecht der bayerischen (Erz-)Diözesen

 


Rechte der Kinder

„Kinder haben Rechte“

Im Jahre 1989 wurden in der UN-Kinderrechtskonvention klare Rechte der Kinder definiert. Unter anderem wird in mehreren Artikeln festgehalten, dass Kinder ein Recht auf Leben und Entwicklung, auf eigene Meinung und Mitbestimmung und vor allem auch auf Bildung haben. Wir im Kinderhaus unterstützen diese Rechte und vermitteln auch den Kindern, dass sie für ihr Recht einstehen dürfen.

 

Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung (§ 8a SGB VIII)

Jedes Kind hat das Recht auf das Wohl von Körper und Seele. Es ist unsere Aufgabe, sensibel und mit offenen Augen mit dem Thema Kindeswohlgefährdung umzugehen. Da wir dem Schutz der Schwächeren verpflichtet sind, werden wir bei begründetem Verdacht konsequent die vereinbarten Schritte einleiten. (Beispiele für eine Kindeswohlgefährdung sind: dauerhafte Hygienemängel, körperliche oder seelische Krankheitssymptome, Gewalttätigkeiten in der Familie, Verdacht auf sexuellen Missbrauch, Alkohol-/Drogenmissbrauch bei den Erziehungsberechtigten, Verwahrlosung, usw.)

Ergibt sich der Verdacht, dass eine Gefährdung des Kindeswohles besteht, muss das pädagogische Personal unter Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften Beobachtungen sorgfältig dokumentieren und die Leitung des Kinderhauses darüber informieren.  Der Träger des Kinderhauses Albaching und das Landratsamt Rosenheim haben in schriftlicher Form eine Vereinbarung über die Vorgehensweise bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung festgelegt.

Hierzu wird eine insofern erfahrene Fachkraft aus der Erziehungsberatungsstelle hinzugezogen. Wenn Gespräche mit den Erziehungsberechtigten keinen Erfolg tragen, kann nach Einzelfallprüfung das Jugendamt hinzugezogen werden.


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